{"id":1522,"date":"2013-11-16T17:49:24","date_gmt":"2013-11-16T17:49:24","guid":{"rendered":"http:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/?p=1522"},"modified":"2013-11-16T17:49:24","modified_gmt":"2013-11-16T17:49:24","slug":"zum-jahr-des-glaubens-mein-geliebter-schweinetrog-statt-hochzeitssaal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/?p=1522","title":{"rendered":"zum &#8222;Jahr des Glaubens&#8220; &#8211; Mein geliebter Schweinetrog &#8211; statt Hochzeitssaal"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Merkel-Haltung-08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1525\" alt=\"Merkel-Haltung-08\" src=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Merkel-Haltung-08.jpg\" width=\"800\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Merkel-Haltung-08.jpg 800w, https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Merkel-Haltung-08-300x173.jpg 300w, https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Merkel-Haltung-08-500x289.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Das vorletzte Thema zum \u201eJahr des Glaubens\u201c, das ich euch gerne schenken m\u00f6chte, ist eines meiner Lieblingsthemen. Neben dem \u201eRucksack an der schmalen Pforte\u201c, spreche ich auch gerne \u00fcber \u201eunser geliebtes Leben am Schweinetrog \u2013 statt im Hochzeitssaal\u201c.<\/p>\n<p>Das hat schon f\u00fcr so manchen Aufreger gesorgt! Wie ich so was sagen kann. Aber schauen wir einmal meine kleine Geschichte an.<!--more--><br \/>\nUnsere Eltern haben das Beste mit uns vor. Haben alles f\u00fcr einen guten Start in die Zukunft bereitet. Nun erfreuen sie sich der Dinge, die so allt\u00e4glich erwartet werden, n\u00e4mlich dass du dich auf eine Zukunft vorbereitest, dass es dir mal besser gehe als ihnen.<br \/>\nDenn f\u00fcr dich haben sie alles zur Seite gelegt \u2013 sich nichts geg\u00f6nnt, damit du alles hast, was du f\u00fcr einen guten Start ins Leben brauchst. Es soll dir wirklich an nichts fehlen.<br \/>\nSie hofften auf eine liebe Frau (<i>bzw. f\u00fcr die Tochter, einen lieben treuen Schweigers<\/i>ohn) an deiner Seite, die dem bisherigen der Mama standhalten kann.<\/p>\n<p>Und wenn dann die Enkelkinder um sie herumeilen, das w\u00e4re ihr ganzes Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Doch, eines Tages kam das geliebte Kind zu ihnen und sagte schroff: ich bin nun vollj\u00e4hrig. Gebt mir den Anteil des Ersparten ich geh ins ferne Land. Werde mir eine Arbeit und eine Frau suchen, und dann sehen wir uns sp\u00e4ter wieder.<\/p>\n<p>Die Eltern schauten sich an, nahmen das Sparbuch und die Wertpapiere, die sie f\u00fcr ihn angespart hatten und gaben den Sohn alles. Ein kurzer Abschiedsgru\u00df, dann stieg er in das Auto eines Freundes ein und sie fuhren weg.<\/p>\n<p>In der Ferne, in einer gro\u00dfen Stadt angekommen, gingen sie in Spiellokale und von der einen in die andere Bar. Schnell legten viele Hand an ihn, nicht um ihm was anzutun, sondern um auszuleben&#8230; bis, ja bis nichts mehr da war.<br \/>\nKeine Zeit f\u00fcr eine Arbeit zu suchen, geschweige an eine Familienplanung zu denken. Man lebte in Partyzimmern, verschlang in den Betten, das gebotene was man sich denken kann. Wie gesagt, bis nichts mehr da war.<br \/>\nAls nichts mehr da war, haben sich die s.g. Freunde ihn zur\u00fcckgelassen. Die M\u00e4dels, welche die n\u00e4chtlichen Stunden ausf\u00fcllten im Rausch des Alkohols und der Drogen, gingen ohne ihn zur n\u00e4chsten Beute.<\/p>\n<p>Er, allein und zur\u00fcckgelassen von den ach so lieben Freunden, musste auch das Zimmer aufgeben, weil kein Geld mehr f\u00fcr die Miete vorhanden war.<\/p>\n<p>Da dachte er: \u201eAch ich geh zur\u00fcck zu den Eltern, die werden mir wohl helfen. Aber, ach nein, das geht nicht, sie haben mich ja ausbezahlt, sicher werden sie mich verlachen und wegschicken. Nein, das kann ich mir nicht zumuten \u2013 die Schmach, nein ich kann meine Eltern so nicht vors Angesicht treten.\u201c<\/p>\n<p>Also machte er sich auf den Weg, doch irgendwie eine Arbeit zu finden. Doch niemand wollte ihn \u2013 brauchte ihn!<\/p>\n<p>Ja, es ist zwar nur eine Geschichte im Sinne die des verlorenen Sohnes (<a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:BIBLIA_SACRA:NT:Lk15\"><i>vgl. Lk.15<\/i><\/a>). Doch es ist die Geschichte irdisch und\/oder auch nur geistig gesehen, von fast eines jeden von uns, die jede\/r auf seine Art und Weise erlebt hat oder noch erlebt.<br \/>\nGott hat jeden von uns beschenkt, irgendwo hat er jeden von uns angesto\u00dfen \u2013 Seine Hand gereicht. Aber wir wollten nicht h\u00f6ren, nicht zuh\u00f6ren. Wir wussten es besser; konnten am besten widerlegen \/ zurechtlegen. Und es gab gen\u00fcgend Gr\u00fcnde seine Einladungen \u2013 in den Festsaal \/ Hochzeitssaal zu kommen \u2013 zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p>Einige von uns haben in gro\u00dfer Not sogar nach ihm gerufen, und er hat uns auch erh\u00f6rt und einen Ausweg gewiesen. Doch wir haben es nicht wirklich ernst \u2013 nicht angenommen, was er uns bot.<br \/>\nWir glaubten, dass wir diesen Unsinn nicht brauchen, und sprachen andere nach, die Gott l\u00e4sterten und \u00fcber seine Kirche und Diener l\u00e4sterten und spotteten. Oder wir redeten uns ein zu tr\u00e4umen oder irgendeinen Spuk geh\u00f6rt \/ gesehen zu haben. Oder der Mensch, der vor uns stand, dieser Spinner \/ Verr\u00fcckte, der von Gott und Gottesdienst \u2013 Weg und Hilfe sprach. So was gibt\u2019s ja gar nicht \u2013 alles nur eine Einbildung.<\/p>\n<p>Und so sanken wir immer tiefer in den Sumpf, versanken an unserem geliebten Schweinetrog.<\/p>\n<p>Doch das klopfen h\u00f6rt nicht auf, tag t\u00e4glich ja mit jedem Glockenschlag werden wir erinnert, dass wir Geladene sind. Eingeladen zum Hochzeitsmahl &#8230; wir m\u00fcssten nur aufstehen und aufgeben.<\/p>\n<p>Aufstehen, aus der S\u00fcnde &#8230;<br \/>\nAufgeben, die S\u00fcnde &#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Papstpredigt<\/strong>: \u201eGott hat eine Schw\u00e4che f\u00fcr die, die sich verlaufen\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Es ist die Freude Gottes, das verlorene Schaf wiederzufinden, denn Gott hat eine \u201eliebende Schw\u00e4che\u201c f\u00fcr die, die sich verlaufen. Das sagte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei der Morgenmesse in der Casa Santa Marta im Vatikan. Unter Bezugnahme auf die Gleichnisse vom verlorenen Schaf und der verlorenen M\u00fcnze ging Papst Franziskus auf die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er ein, die \u00fcber Jesus Verhalten emp\u00f6rt waren und schlecht \u00fcber ihn redeten \u2013 zum Beispiel weil er mit S\u00fcndern gemeinsam a\u00df. Solches Gerede sei die \u201eMusik der Scheinheiligkeit\u201c, so Franziskus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u201eAuf dieses Gerede antwortet Er mit einem lichtvollen Gleichnis: Drei Mal kommt in diesem kurzen Text das Wort ,Freude\u2018 vor und einmal das Wort ,Heiterkeit\u2018. Es ist als ob er sagen w\u00fcrde: ,Ihr regt Euch dar\u00fcber auf, aber mein Vater freut sich\u2018. Und das ist die tiefere Botschaft dabei: Die Freude Gottes, der ein Gott ist, der nicht gerne verliert, der kein ,guter Verlierer\u2018 ist, weil er eben aus sich herausgeht und sucht. Es ist ein Gott, der alle sucht, die von Ihm entfernt sind. Wie der Sch\u00e4fer, der das verlorene Schaf sucht.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Die Aufgabe Gottes ist es, das betont der Papst: \u201e zu gehen um zu suchen\u201c, alle \u201ezum Fest einzuladen, die guten und die schlechten Menschen\u201c. Denn er toleriert es nicht, einen von ihnen zu verlieren:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u201eEs ist ein Gott, der l\u00e4uft und uns sucht, denn er hat eine gewisse ,liebende Schw\u00e4che\u2018 f\u00fcr die, die verloren gegangen sind. Und wie sucht er sie? So, wie der Sch\u00e4fer, der im Dunkeln sucht, bis er das verlorene Schaf findet, so wie die Frau, die um die verlorene M\u00fcnze zu finden, das Haus putzt und sorgsam sucht. So sucht auch Gott: ,dieses Kind werde ich nicht verlieren, es ist mein Kind und ich will es nicht verlieren!\u2018 Ja, so ist unser Vater: Er sucht uns immer.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">Wenn das verlorene Schaf dann zur\u00fcckkommt zu den anderen, d\u00fcrfe keiner sagen: \u201edu bist verloren\u201d, so Franziskus weiter, sondern: \u201e Du bist einer von uns\u201c, um ihm all seine W\u00fcrde wieder zu geben. \u201eEs gibt keine Unterschiede, denn Gott bringt alle, die er findet, wieder auf die richtige Bahn. Und wenn er das tut, dann ist er ein Gott, der sich freut\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u201eWie weit entfernt von Gottes Herz waren diese Leute, die gegen ihn redeten! Sie kannten ihn nicht. Sie glaubten, religi\u00f6s zu sein und gute, gebildete Menschen \u2013 aber sie kannten Gott nicht! Oft ist es doch so, dass die Menschen nur so tun, als w\u00e4ren sie gebildet, nicht wahr? Das ist die Scheinheiligkeit des Geredes. Die Freude Gottes hingegen ist die Liebe: ,Ich bin ein S\u00fcnder, ich habe dies und jenes getan\u2026.\u2018 &#8211; ,Aber ich suche dich trotzdem und bringe dich zur\u00fcck nach Hause.\u2018 So ist unser Vater, denken wir daran.\u201c<\/p>\n<p>Wir lassen uns ablenken \u2013 wollen die Glocken zum Schweigen bringen; neue bessere Wege anbieten lassen, als Gott mit uns vor hat\/te. Wir lassen uns einreden, dass es nichts taugt \u2013 aufzustehen \/ umzukehren. Wir lassen uns anstecken, und demotivieren \/ entmutigen sich auf den Weg zu machen.<\/p>\n<p>Und Gott macht uns schon klar, dass es immer einen Ausweg gibt, dass er uns immer helfen m\u00f6chte. Wir m\u00fcssten es nur zulassen \/ wollen. Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus sagt uns, was wir bedenken sollten. Und dies leg ich dir, liebe\/r Leser\/in nun ans Herz:<br \/>\nM\u00f6chtest du so weiterleben, am Schweinetrog, oder m\u00f6chtest du dich nicht doch jetzt erheben und umkehren?<\/p>\n<p>Nein? Dann lies bitte hier weiter &#8230; das gilt dann dir, \u201e<a href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2013\/11\/11\/papstpredigt:_%E2%80%9Ekorrupte_christen_und_priester_verletzen_die_kirche!%E2%80%9C\/ted-745543\">als letzte T\u00fcr<\/a>\u201c!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vorletzte Thema zum \u201eJahr des Glaubens\u201c, das ich euch gerne schenken m\u00f6chte, ist eines meiner Lieblingsthemen. Neben dem \u201eRucksack an der schmalen Pforte\u201c, spreche ich auch gerne \u00fcber \u201eunser geliebtes Leben am Schweinetrog \u2013 statt im Hochzeitssaal\u201c. 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