{"id":951,"date":"2012-12-29T18:05:57","date_gmt":"2012-12-29T18:05:57","guid":{"rendered":"http:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/?p=951"},"modified":"2013-01-05T15:14:52","modified_gmt":"2013-01-05T15:14:52","slug":"zum-jahr-des-glaubens-mein-versprechen-gelobnis-was-ist-es-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/?p=951","title":{"rendered":"zum &#8222;Jahr des Glaubens&#8220; &#8211; Mein Versprechen \/ Gel\u00f6bnis, was ist es wert?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-953\" title=\"Jahr des Glaubens - Geluebde-Versprechen\" src=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1.jpg\" alt=\"\" width=\"1332\" height=\"311\" srcset=\"https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1.jpg 1332w, https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1-300x70.jpg 300w, https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1-1024x239.jpg 1024w, https:\/\/fjm-ritter.de\/Aktuell\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jahr-des-Glaubens-Geluebde-Versprechen1-500x116.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1332px) 100vw, 1332px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es gibt Gel\u00fcbde \/ Versprechen und Ehrenworte, die so wertvoll sind, wie die Person, aus dessen Mund sie kommen. Nur einer sagt wie man damit umgeht, wie wir einmal daf\u00fcr Rechenschaft ablegen m\u00fcssen, \u00fcber jedes (unn\u00fctze) Wort. Das Alte wie auch Neue Testament sagt ganz klar aus, dass wir nicht leichtfertig damit umgehen sollen.<!--more--><\/p>\n<p>Wer es ernst meint, dem sei alle Ehre vor und durch Gott sicher. Doch alle anderen \u2026 Herr, erbarme Dich unser \u2026<\/p>\n<ul>\n<li>\u201e<em>Gelobst du dem Herrn, deinem Gott, etwas, so erf\u00fclle es ohne S\u00e4umen, sonst wird der Herr, dein Gott, es von dir fordern, und es liegt Schuld auf dir. Wenn du aber auf das Geloben ganz verzichtest, bist du schuldlos. Was deine Lippen ausgesprochen, musst du halten und erf\u00fcllen, so wie du das Ausgesprochene als freiwillige Gabe dem Herrn, deinem Gott, gelobt hast.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:5Mos23\"><em>5.Moses 23,22-24<\/em><\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit man nicht blind irgendwelche Gel\u00f6bnisse \/ Versprechen bzw. Eide ablegt, gibt es auch eine klare Regel \u2026<\/p>\n<ul>\n<li>\u201e<em>Moses sprach zu den Stammesh\u00e4uptern der Israeliten: \u00bbDies ordnet der Herr an: Legt ein Mann dem Herrn ein Gel\u00fcbde ab, oder schw\u00f6rt er einen Eid, sich selbst ein Enthaltungsgel\u00fcbde aufzuerlegen, so soll er sein Wort nicht brechen; er soll so handeln, wie es sein Mund ausgesprochen.<\/em><\/li>\n<li><em>Gelobt eine weibliche Person dem Herrn etwas, oder legt sie sich selbst ein Enthaltungsgel\u00fcbde auf, solange sie noch ledig im Hause ihres Vaters lebt, so sind alle ihre Gel\u00fcbde g\u00fcltig, und jede Enthaltung, zu der sie sich durch Gel\u00fcbde verpflichtet, hat G\u00fcltigkeit, doch mu\u00df ihr Vater von dem Gel\u00fcbde und ihrer Enthaltung, zu der sie sich verpflichtete, erfahren und dazu schweigen. Wehrt ihr aber ihr Vater an dem Tage, da er davon h\u00f6rt, so haben all ihre Gel\u00fcbde und Enthaltungsgel\u00fcbde, die sie sich selbst auferlegte, keine G\u00fcltigkeit; der Herr aber wird ihr verzeihen, weil ihr Vater ihr gewehrt hat.<\/em><\/li>\n<li><em>Verheiratet sie sich nun aber, w\u00e4hrend noch ihre Gel\u00fcbde auf ihr lasten oder sonst ein unbedacht ausgesprochenes Wort, durch das sie sich ein Enthaltungsgel\u00fcbde auferlegt hat, so haben ihre Gel\u00fcbde und ihre Enthaltungen, die sie sich selber auferlegt hat, G\u00fcltigkeit, doch mu\u00df ihr Mann davon erfahren und am Tage, da er es erf\u00e4hrt, schweigen. Wehrt ihr aber ihr Mann am Tage, da er davon erf\u00e4hrt, so macht er das Gel\u00fcbde, das auf ihr lastet, und das unbedacht ausgesprochene Wort, durch das sie sich selbst gebunden hat, ung\u00fcltig, und der Herr wird ihr verzeihen.<\/em><\/li>\n<li><em>Das Gel\u00fcbde einer Witwe oder einer geschiedenen Frau, \u00fcberhaupt alles, wozu sie sich selbst verpflichtet hat, bleibt verbindlich f\u00fcr sie.<\/em><\/li>\n<li><em>Tut sie aber im Hause ihres Mannes ein Gel\u00fcbde, oder legt sie sich selbst eidlich auf, eine Enthaltung zu \u00fcben, so haben all ihre Gel\u00fcbde G\u00fcltigkeit, und jegliche Enthaltung, zu der sie sich verpflichtete, besteht. Doch mu\u00df ihr Mann davon erfahren und dazu schweigen und ihr nicht wehren. Macht aber ihr Mann an dem Tage, da er davon h\u00f6rt, sie ung\u00fcltig, so besteht nichts von dem, was ihre Lippen ausgesprochen haben, seien es nun Gel\u00fcbde oder die Pflicht zu einer Enthaltung. Ihr Mann hat sie ung\u00fcltig gemacht, und der Herr wird ihr verzeihen. Jedes Gel\u00fcbde und jede eidliche Verpflichtung zu einem Fasten kann von ihrem Manne als bestehend oder nicht bestehend erkl\u00e4rt werden.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:4Mos30\"><em>4.Buch Moses 30,1-14<\/em><\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht nur das Buch Moses zeigt uns dies, mit \u201e<em>Bringe Gott Dank als Opfer dar und entrichte dem H\u00f6chsten deine Gel\u00fcbde!<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:Ps50\"><em>Ps.50,14<\/em><\/a>) \u2026 \u201e<em>Besser ist, du gelobst nicht, als dass du gelobst und nicht erf\u00fcllst! Lass nicht zu, dass dein Mund dich in S\u00fcnde bringt, und sprich nicht vor dem Boten: \u00bbEs war un\u00fcberlegt!\u00ab Warum soll Gott z\u00fcrnen ob deiner Rede und das Werk deiner H\u00e4nde vernichten?<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:Koh05\"><em>Koh.5,4-5<\/em><\/a>) finden wir in der ganzen Heiligen Schrift Einladungen und Regeln f\u00fcr Geb\u00fcbde \/ Versprechen.<\/p>\n<p>Also sollte man lieber keine Gel\u00fcbde \/ Versprechen bzw. Eide ablegen?<\/p>\n<p>Nun, wer darauf verzichtet, Gott etwas zu schenken, kann selbst auch nicht beschenkt werden, <strong>so sehe ich das<\/strong>. Schon die Taufe \/ Firmung sind Gel\u00f6bnisse \/ Versprechen, die wir halten sollten. Es entschuldigt nichts, wenn man sagt: <em>bei der Taufe haben ja die Eltern \/ Paten f\u00fcr dich gesprochen<\/em>.<br \/>\nDasselbe gilt auch f\u00fcr die Ehe \/ Priesterweihe! Es ist Gott bestimmt, dass wir uns f\u00fcr einen geraden Weg entscheiden. Sei also kein Zweig im Wind, der (noch) am Baum h\u00e4ngend hin und her gepeitscht wird.<br \/>\nKlar kommen Anfechtungen \/ Pr\u00fcfungen \u2026 aber wie hei\u00dft es im Neuen Testament: \u201e<em>Wi\u00dft ihr nicht, dass die L\u00e4ufer in der Rennbahn zwar alle laufen, jedoch nur einer den Preis erlangt? Laufet so, dass ihr ihn erhaltet. Jeder, der im Wettkampf steht, enth\u00e4lt sich von allem. Diese tun es, um einen verg\u00e4nglichen Kranz zu empfangen, wir aber um eines unverg\u00e4nglichen willen. Ich nun, ich laufe so, nicht wie einer, der ins Ungewisse rennt; ich f\u00fchre den Faustschlag nicht wie einer, der Lufthiebe versetzt, sondern ich z\u00fcchtige meinen Leib und mache ihn gef\u00fcgig, damit ich nicht etwa, indes ich anderen predige, selber die Probe nicht bestehe.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:NT:1Kor09\"><em>1.Kor.9,24-27<\/em><\/a>)<\/p>\n<p>Logisch, dass wer mit dem Feuer spielt, sich verbrennen kann &#8211; aber nicht verbrennen muss! Wenn man \u201esch\u00f6ne Augen\u201c gemacht bekommt, kann man Sonnenbrillen verteilen, also auch einmal klar sagen, wo Freundschaften beginnen und das \u00dcbel endet.<br \/>\nWer gleich zu Beginn eine Linie zieht, um Einhaltung Seiner Gel\u00fcbde \/ Versprechen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, der kann sich nicht verbrennen.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die leidige Diskussion ob Z\u00f6libat richtig oder falsch ist. Niemand wurde gezwungen diesen Weg zu gehen, man h\u00e4tte jederzeit NEIN sagen k\u00f6nnen. Man hat nicht NEIN gesagt, sondern den Weg als Ordensmann \/-frau bzw. Priester zugestimmt. Warum sagt man nicht NEIN, wenn es um die Einladung geht: Gott das Gel\u00f6bnis \/ Versprechen zu brechen? \u201e<em>Sieh da auf den Bergen die F\u00fc\u00dfe des Frohboten, der Heil verk\u00fcndet! Feiere deine Feste, Juda, erf\u00fclle deine Gel\u00fcbde! Der Verruchte darf dich in Zukunft nicht mehr durchqueren; er wird v\u00f6llig vernichtet.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:Nah02\"><em>Nah.2,1<\/em><\/a>)<\/p>\n<p>\u201e<em>Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird sich dem einen zuneigen und den andern verachten. Ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:NT:Mt06\"><em>Matth.6,24<\/em><\/a>)<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte fortsetzen, um dir den Sinn und die Notwendigkeit von Gel\u00f6bnissen und Versprechen mit GOTT und Seiner Kirche zu machen und zu halten, zu erkl\u00e4ren. Weil darin der Segen liegt. Und wenn es dir passiert sein sollte, dass du das Band, das Gott nie los l\u00e4sst, einmal hast fallen lassen, dann breche nicht ganz \u2013 sondern erneuere es. Geh beichten und erneuere dein Gel\u00fcbde \/ Versprechen mit Gott.<\/p>\n<p>Denn darin besteht der Segen Gottes \u201e<em>Wenn der Herr das Haus nicht baut, m\u00fchen die Bauleute sich umsonst. Wenn der Herr die Stadt nicht bewacht, sp\u00e4ht der W\u00e4chter umsonst. Umsonst ist es, dass ihr fr\u00fch euch erhebt und sp\u00e4t euch niedersetzt, das Brot der M\u00fchsal zu essen. Ganz mit Recht gibt er seinen Geliebten den Schlaf.<\/em>\u201c (<em>vgl. <\/em><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:AT:Ps127\"><em>Ps.127,1-2<\/em><\/a>)<\/p>\n<p>Das bedeutet nicht, selbst nichts zu tun; sondern tu du das Deine und dann tut Gott das Seine. Nie wird es dich reuen, auch wenn es finster um dich sein sollte. Sage JA zu den Pr\u00fcfungen, aber immer NEIN zu dem was dich wegbringt von dem was du gelobt\/versprochen hast.<\/p>\n<p>Das m\u00f6chte ich dir mit auf den Weg durch das neue Jahr geben. Einfach das \u00dcbel beenden, dich an Deine Erste Liebe erinnern und dann diese ersten Gel\u00fcbde \/ Versprechen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Unser Segensgruss f\u00fcr das Neue Jahr 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Gel\u00fcbde \/ Versprechen und Ehrenworte, die so wertvoll sind, wie die Person, aus dessen Mund sie kommen. 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