ER macht es vor; doch worum geht es dieser Tage?
… „Hungrige Menschen gab es auch zur Zeit Jesu und in Seiner Nähe.
Jesus hat Seine Jünger nicht gelehrt, Brot zu vermehren, wohl aber, für das vorhandene zu danken und es denen weiterzugeben, die Hunger haben.
Das Problem des Hungers ist nicht nur ein Problem der Produktion.
Es ist zuerst eine Frage des Austeilens: nicht nur Fremdes verteilen, sondern Eigenes hergeben,
Also eine Frage an das Herz.“
Soweit die Einführung zum 18. Sonntag im Jahreskreis‘A …
Jesus sagt den Jüngern: „gebt ihr ihnen zu essen!“, doch sie haben nichts und nehmen von einem Jungen, der bei ihnen war: fünf Brote und zwei Fische. Sie selbst wussten nicht, wie sie 5000 Männer (zzgl. Anhang, wie Frauen und Kinder) damit auch nur annähernd satt machen könnten.
Doch Jesus wusste es!
ER nahm diese fünf Brote und zwei Fische und dankte erst einmal den Vater im Himmel.
Es gibt Menschen (ja, auch Priester vom Ambo weg), die meinen, dass ALLE da nur von ihren eigenen Broten und Fischen geteilt haben – und somit alle satt geworden; sogar 12 Körbe überblieben sind, die man einsammelte.
Doch Jesus sagte an anderer Stelle ganz klar: „sie haben nichts …“(vgl. Mk.8,1-9) und selbst die Jünger erkennen, dass die fünf Brote und zwei Fische nicht ausreichen würden, für so viele Menschen … doch am Ende blieb sogar übrig.
Also hat Jesus (mehr als) ein Brotwunder vollbracht, oder war es nur taktisches Reden?
Als ein Priester – von uns – mir schilderte, welche Not in Seiner Heimat ist; sagte ich ihm: ich hab nichts – ging mit ihm zu meinem Kreuz uns sagte, dass ich es IHM übergebe und wenn Gott gefällt, wird der heilige Josef sorgen.
Was glaubt ihr, was passiert ist – ohne dass ich zu der Zeit dafür geworben oder sonst wie darüber geredet habe?
Genau: Ich bekam Geld für den Brunnenbau; Solarzellen und wir konnten am Gesundheitszentrum für ausreichend Wasser und Energie sorgen; oder für die Schüler – Material; bis zuletzt das Schulessen – den Speiseraum … (vgl. hier mehr) … nicht, weil wir gebettelt haben; sondern weil wir es vertrauensvoll an mein Kreuz getragen haben.
Jeder tat dann das, was sie im Herzen hatten … nicht wie ich, oder der Pater will; sondern wie Gott will, geschehe.
Und dann folgt: Ein jeder teilte von dem, was sie hatten, miteinander und untereinander … (vgl. Apg.4,31-37)

