Glauben hat mit Vertrauen und Treue zu tun

Dem Freund glaube ich, dass er die Wahrheit sagt. Ich traue seinem Wort, denn ich kenne sein Herz.

Gott ist treu, und was ER tut, ist wahr.

ER schuldet mir keinen Lohn und keine Erklärung.

ER führt und fordert, entscheidet und richtet.

ER ist der Herr.

ER ist aber auch der Freund; ER gibt und hilft, und ER dankt.“

So die Einführung zur Liturgie an diesem 27. Sonntag im Jahreskreis’C. … hast Du diese Texte, in den letzten Wochen und Monaten verstanden? Kannst Du sie annehmen und selbst in Deinem Leben widerspiegeln?

An diesem Sonntag feiern wir das Erntedankfest und es trifft mit dem Fest der heiligen Schutzengel zusammen. Und dann lesen wir die Frage:

Wie lange, Herr, soll ich noch rufen, und Du hörst uns nicht?

Ich schreie zu Dir: Hilfe, Gewalt!

Aber Du hilfst nicht. (Buch: Habakuk)“

Was mir da schon viele gesagt haben: „das musst DU schon selbst regeln!“ … „selbst Hand anlegen“ … ja, ja stimmt!

Aber was nutzt mein Tun, wenn ich IHN nicht um Hilfe bitte?

Ja, klar: Wer tut das noch?

Klagen, gegen Gott, das können der viele – bis hin IHN leugnen … weil ER dieses und jenes geschehen lässt!

Nun, liebe Leser … ich kenne es anders; ja, Tatsache: ER schritt ein, nicht nur wo Gefahr droht – sondern in ganz alltäglichen Dingen … und das nicht nur bei mir …

Fragen wir uns einmal, warum erkennst Du IHN nicht … weshalb siehst Du seine Taten nicht

Ich rufe Dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder (vgl. 2. Brief des Apostels Paulus an Timotheus).

Als mein Glaube gegen NULL war oder auf falschem Wege … wie heute bei vielen zu sehen, selbst die sich Christ / Katholik nennen: wo alles dem Chaos – dem Zusammenbruch überlassen wird – ja selbst Kriege (im Kleinen – wie im Großen) gezündelt werden … da wird kein Gott Dich hören – geschweige eingreifen.

Erst das Gebet der vielen, für Mich und Dich … hat mir die Augen und das Ohr, das Herz geöffnet … und seit ich zu Seinem Weg, zu Seiner Einladung JA gesagt habe, erkenne ich Tag um Tag Seinen Schutz, Seine Hilfe … so wie es geschrieben steht (vgl. Ps.91; Ps.23) … ja, es war vorher wichtig zu erkennen und zu bekennen (vgl. Ps.51) und dafür hat Jesus uns sich in Seinen Priestern offenbart. Denn niemand sonst hat von Gott dem Vater die Befugnis bekommen, als der vom Sohn eingesetzte Priester, in Seinem Namen, hier auf Erden Sünden zu vergeben.

Und wer es nicht ernst nimmt; nicht ernst meint; der bekommt von IHM nicht das Heil – sondern sein Gericht zugesprochen, wie es der heilige Paulus sagt.

Übrigens, lies auch den Jakobusbrief … dann erkennst Du (hoffentlich), dass es nicht ausreicht zu sagen: ICH GLAUBE; sondern Dein echtes Zeugnis es an den Werken erkennen lässt, und dann ist Dir alles gegeben, was Du für diesen Weg brauchst … das ist die wahre Zusage Jesu auch an Dich … wenn Du IHM wirklich folgst, auf die Heiligen / Engel hörst.

Und dafür kann man gar nicht genug danken, nicht nur an diesem Erntedankfest, sondern 365 Tage im Jahr – und mit jedem Atemzug … nutze diesen Monat und bete mit uns den Rosenkranz und dann wirst Du erkennen, dass die Ereignisse von Fatima (1917) auch heute möglich sind.

©‘2021 FJM.jm

Es ist nicht nur die Armut der Armen

©’2022 mfE: Inka Niehage

… die allen Reichtum fragwürdig macht. Und die Gefahr, in der der Reiche lebt, besteht nicht eigentlich darin, seinen Reichtum zu verlieren, sondern ihn zu behalten, etwa so, wie man einen Knecht behält, der sich zum Herrn und Tyrannen gemacht hat. (aus der Einführung zum 26. Sonntag im Jahreskreis ‚C)“

  • Wenn ich auf meine Beiträge der letzten Wochen nochmal verweisen darf, vielleicht hilft es ja doch noch, um zu verstehen, worum es tatsächlich geht.

Für‘s ewige Leben gedacht: den Reichtum, den Gott uns gab, nicht für sich behalten. Denn Jesus selbst fordert uns in Seinem Missionsauftrag auf „Geht hinaus in die ganze Welt!(vgl. Mark. 16,15)“ und die Betonung liegt hier auf die GANZE Welt.

Nicht um zu knechten und alle mit Gewalt zur Kirche zu bringen, sondern ALLEN vorzuleben – wie ER vorgelebt hat …

ER sagte niemals: Folge mir nach, dann helfe ich Dir … sondern ER half ALLEN, die sich an IHN gewendet haben. Und auf Grund Seiner Taten folgen IHM viele.

Und ER sprach: Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet … (vgl. Mark. 16,16a)

Und wenn sie IHN nicht verstanden, haben sie IHN auch wieder verlassen … zum Beispiel nach der Brotrede (vgl. John. 6,22-69) …

vgl. Jes, 7,9

Und schon Jesaja sprach zum Volk Israel, ergo auch heute zu ALLEN Getauften: Glaubst DU nicht, so bleibst Du nicht (kurzgefasst; vgl. Jes. 7,9) … und das gilt auch für die bestellten Hirten, wenn sie durch ihren Unglauben das Volk Gottes in die Irre führen.

Mit Taufe und Firmung ist man nicht vollendet, sondern befähigt sich weiterzubilden … dafür hat Jesus den Petrus zusammen mit den Aposteln beauftragt.
Ergo, wer den Petrus nicht folgt, folgt auch Christus nicht. Egal wie schön da wer redet und tut!

Bildquelle = ©‘2022 – mit freundlicher Erlaubnis (mfE) Inka Niehage

Die Armut ist keine Tugend

©’2022 mfE: Inka Niehage

und der Reichtum kein Laster.

Aber die Sucht, reicher und noch reicher zu werden, schafft nicht nur soziale Konflikte; sie verdirbt den Menschen.

… so der Auszug aus der Einführung zu diesem 25. Sonntag im JahreskreisC“.

Die Verschiedenheit der Auslegung von Reichtum und Armut ist so vielfältig, wie es Gruppen / Institutionen auf der Erde gibt. Es ist jeweils eine wechselnde Sichtweise, je nach Interesse.

Keine Gruppe leidet so sehr unter der Armut, wie die, welche sie beheben könnten. An anderer Stelle zeigte ich schon einmal die finanziellen / vermögenden Strukturen auf, dass nur ein Teil der Zinsen der Reichen den Hunger der Kinder in der Welt beenden könnte – wenn man dann wirklich wollte (vgl. Lk.16,19-31).

Aber der Reichtum an diesem Wissen ist eine ernste Gefahr.

Nämlich darüber zu schweigen bzw. die falschen Mittel anzuwenden, um das Übel dieser Zeiten aufzuzeigen!

Eifersucht, Neid, Gier … machen blind!

Und niemanden ist geholfen!

Gott ist alles andere als arm und lässt ALLE an diesem Seinen Reichtum teilhaben – er lässt es regnen und die Sonne scheinen; lässt es sprießen und sorgt wirklich für ALLE/s … was uns begehrt.

Und was machen wir daraus: … die einen beuten aus, nehmen alles in Besitz und lassen schon Kleinkinder für sich arbeiten, um sich diese Reichtümer Gottes anzueignen.

Kaum einer denkt an die Konsequenzen … denn wir alle werden blind!

Wenn wir nur (günstig) konsumieren wollen und nicht bedenken, auf wessen Kosten wir es uns so gutgehen lassen, dann dürfen wir auch nicht über all die Entwicklungen verwundert sein.

Jetzt, pauschal, gegen eine Person – Gruppe – Regierung usw. sich einzuschreiben (einzuschießen) und nur die Schuld bei dem einen zu suchen, liebe Leser (und auch die -innen) … ist das nicht sehr einseitig und blind?

Haben wir nicht ALLE daran unseren Anteil, so dass wir auch nur ALLE daran mitarbeiten können, um wiederum für ALLE Verbesserungen zu schaffen, …

… genau das vermisse ich, in all den viele Diskussionen und Protestaktionen …

©’2022 – mfE Inka Niehage

Tag des Kreuzes

©’2017 FJM.RB

aus gegebenen Anlass haben wir – erstmals am 19. Oktober 2003 – einen Tag des Kreuzes ausgerufen – unabhängig vom Fest Kreuzerhöhung im September.

Nicht nur weil wir erkannt haben, dass immer öfters an das Kreuz Hand angelegt wurde, sondern auch weil immer öfters Kreuze (mal still, mal offen) gegen gesprochen / gepredigt und entfernt bzw. entsorgt wurden.

Selbst „Geistliche“ haben immer öfters ein Zeichen gegen das Kreuz abgelegt, was fast immer ein Sturm der Entrüstung, nicht aber des Gebetes wurde. Und wie insbesondere div. Medien sich ereiferten um für die „Beseitigung / Entfernung“ ein Jubelgeschrei auszulösen.

Genau aus diesem Anlass haben wir jährlich zur Andacht vor einem Kreuz gerufen, wo es persönlich nicht ging über den FJM-Ritter Radio, wie auch in diesem Jahr.

FLAGGE ZEIGEN für das Siegeszeichen Jesu, das Kreuz womit ER uns ALLE erlöst hat, die Seinem Ruf folgen … ihr „Fiat“ geben …

Wenn gesagt wird, dass Gott sich freut

©’2022 mfE: Inka Niehage

dann wird vorausgesetzt, dass ER auch den Schmerz kennt. ER ist der lebendige Gott, ER ist der Ursprung, ER ist die Fülle. Und ER ist die Liebe.“

Es gibt immer Menschen, die alles besser wissen (müssen) und was Gottes ist verneinen. Seine Fülle begrenzen – alles nur mit Seiner Liebe argumentieren, ohne sie jedoch zu kennen bzw. selbst Erfahrungen gemacht zu haben. Sie leben nach den Buchstaben, aber wo ist das Herz aus der Tradition des täglichen Lebens, welches Gott selbst gestaltet hat?

Wie schon letzten Sonntag hervorgehoben, gibt es immer wieder Aufregungen, wenn es um die Heiligen geht, die Engel – die Mütter und Väter, die uns vorausgegangen sind und bis heute den Platz würdigen Gedenkens und der Verehrung erhalten …

Besonders wenn es um das Fest Maria Geburt bzw. am Montag das Fest Maria Namen geht, das sind Tage wo Kritiker (selbsternannte Gottes-, ja: Jesu Nachfolger und Religionskämpfer bezeichnen – sich bibeltreu nennen) uns einen gut zu belehren wissen, wie: … „es ist Götzendienst“, sagen die Einen – „man nehme Gott den Raum“, sagen die anderen – oder ganz „gut Belesene („die Bibel auswendig kennen“, sagen sie von sich und die einzelnen Verse unser einem nur so um die Ohren hauen), dass man „Maria zur Göttin aufwerte“.

Ich versuch(t)e mal dagegen zu halten …

A: wer hat die Engel geschaffen? Und waren es nicht einige aus diesen Kreisen – angeführt von einst 1. Lichtträger – die sich erhoben, sich gegen Gottes Plan und Wirken stellten.

  • Was war die Antwort? Der 1. Lichtträger = Luzifer ist mit seinem Gefolge aus dem Himmel gestürzt. Und dieser jetzt Satan = Teufel, mit seinen Dämonen (den gestürzten Engeln) versuchen weiter sich gegen Gott zu stellen und verführen die Menschen, ebenfalls von Gottes Plan und Willen abzubringen.

B: dieser Plan und Wille war es, dass Gott Mensch werden wollte durch eine Frau, durch Sein eigenes tun / handeln.

  • ER hätte alles andere erwählen können; einfach nur da sein können … NEIN! Er wollte geborgen werden wie jeder andere Mensch; auf Erden unter den Menschen wohnen; mit ihnen leben und leiden – lachen und weinen.
  • Er hätte jede andere Frau fragen können; aber NEIN! ER schuf sich Maria, die im Voraus schon frei war – von allen Makeln, welche sich die ersten Menschen erarbeitet haben – denn Gott kann mit Unreinem nicht sein und hat so Seinen Plan und Willen vorbereitet …
  • … weil viele nicht mehr wirklich glauben – uns einen den Glauben sogar nehmen wollen – diese frage ich: wie willst du bleiben, wenn du nicht mehr glaubst (vgl. Jes.7,9b)

Ja ich weiß, ist zu hochzu theologisch … (sagt(e) man mir; nicht nur einmal) … aber die Demut öffnet Herz und Verstand … ER selbst zeigte sich demütig, indem ER nicht befahl … Du hast zu tun … sondern einen Boten sandte: einen Engel, Gabriel (der Verkünder) … und so ihr (Mariens) demütiges „Fiat“ = Ich will, abholte (vgl. Luk.1,26 ff.)!

  • Und so ist es, dass man sich nichts ergreifen kann; wen Gott nicht ergriffen / gesandt hat …

… sondern ER beschenkt uns zuerst und lässt dann das „Fiat“ abholen:

  • Taufe – willst Du auf Gott hören und Seinen Willen tun – für das ewige Leben!
  • Ehe – Willst du diese/n xyz zur Ehe… nehmen, in guten wie in schlechten Tagen – bis zum Tod!
  • bzw. Priester – willst Du Mir dienen, … und sonst auf alles verzichten?
  • usw.

… wer da sein „Fiat“ nicht gibt; sich nicht freiwillig Gott in die Hände begibt … der beendet den Bund, bevor er begonnen hat.

… wer aber sein „Fiat“ gibt; sich freiwillig Gott in die Hände gibt, der bekommt ALLES was er dafür braucht.

  • Natürlich muss man dann auch mit IHM weiter in Verbindung bleiben …

… welches ER uns durch Seine Sakramente wie:

  • Beichte … regelmäßig (je nach Stand, mindestens 1 x im Jahr; besser einmal im Monat – je mehr Gottverbundenheit, so ist der Rat: umso öfters … Papst Johannes-Paul II. hat täglich gebeichtet)
  • Eucharistie … Mitfeier, Empfang – Anbetung

… ermöglicht! Das Gespräch mit IHM, im GebetLobpreis … in der Zeit die wir IHM schenken. Und dass nicht nur wenn es Probleme gibt, sondern auch!

Ein jeder kann selbst prüfen, wie sehr Du mit IHM – durch Seine Heiligen, Engel usw. verbunden bist … wie oft man Dank sagt für den Tag, für die Gaben, die Gnaden …

… wie oft man bittet für sein Umfeld, seine Nächsten – mit denen man Kontakt hat … und haben könnte – und natürlich auch für sich selbst. Aber wer nur an sich denkt … Gott denkt immer an ALLE und wartet … damit sich Sein Wort auch an Dir und den Deinen – den Nächsten, für den/die Du bittest, erfüllen kann: jetzt und für die Ewigkeit!

©’2022 – mfE Inka Niehage

Die Demut hat es mit Gott zu tun

©’2022 mfE: Inka Niehage

… in zweiter Linie mit den Menschen. Aber nie mit der Dummheit.

Nur der weise gewordene, der klar und reif gewordene Mensch kann demütig sein.

Er geht seinen Weg von Stufe zu Stufe, von Freiheit zu Freiheit.

Er folgt Jesus nach.

So die Einführung zur Liturgie an diesem 23. Sonntag, den ersten Sonntag im Engelmonat September.

Wie gut ist es, sich immer wieder denen anzuvertrauen, die Gott selbst uns zur Seite gestellt hat – unseren älteren Brüdern – die Erstgeschaffenen Gottes … wie es im Psalm 91,11+12 heißt: „Denn seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie werden dich auf Händen tragen, damit dein Fuß an keinen Stein stoße.

Natürlich dürfen sie nur tätig werden, wenn wir sie darum bitten; wenn wir sie in unserem Alltag nicht vergessen … oft erkennen wir erst im Rückblick: da hat uns aber der Engel Gottes beigestanden.

Wenn wir ihnen den Dank darbringen, gilt aber dieser Dank nicht nur ihnen, sondern sie geben ihn sofort weiter an Gott, der sie beauftragt hat mit diesem Dienst.

Zahlreiche Zeugnisse wurden mir berichtet, könnte ich selbst geben! In unserem FJM-Ritter Radio haben wir den Montag entsprechend eingerichtet, um zu hören – wie Gott mit uns ist; eben selbst und durch Seine himmlischen Boten.

Ein Zeichen von Demut dies anzuerkennen; diese Wegbegleiter (vgl. Buch Tobit); der uns beschützt und Helfer ist; das Wort Gottes ins Herz legt (vgl. Lukas Evangelium) und uns von den Übeln der Finsternis bewahren soll (vgl. Buch der Offenbarung) … ja, noch einmal: wenn wir sie unablässig bitten.

[Die ausgewiesenen Textstellen sind nur Beispiele, es gibt mehr … viel mehr, bis zum heutigen Tag!]

Und noch ein Tipp: die heiligen Engel sind nicht beliebige Gehilfen; sie tun nichts – aber auch gar nichts was gegen Gottes Gebot gerichtet ist. Im Gegenteil, der Engel Gottes hält sich zurück, wenn wir nicht auf ihn hören …

Also. frag nicht wo dieser Gott – diese Engel denn sind, wenn dieses und jenes gegen Seinen Willen geschieht; frag vielmehr Dich, wo bist Du, dass sie (noch) nicht helfen durften …

Aber sei versichert: Ein ernstgemeinter Hilferuf aus tiefstem Herzen und Du wirst erkennen, wie ER eingreifen lässt, um Dich und die Deinen zu retten!

Meide aber alles, was IHM widerspricht;
hast Du erkannt, dass ER an Deiner Seite ist!
(vgl. Weisheit 1,5)

©’2022 – mfE Inka Niehage

Ein Mensch, dem nichts daran liegt

. . .

… reich zu werden und aufzusteigen, der einfach gut sein und dienen will, das kommt so selten vor, dass es geradezu verdächtigt scheint.

Verdienen, haben, sich behaupten: das scheint begehrenswerter als gut zu sein und nichts zu haben.

Die Einführung zu diesem 22. Sonntag „C“, verführt beim ungenauen Hinhören oft zu Missverständnissen und so sieht es dann ja auch in der Welt aus:
Wie viele Christen / Katholiken gibt es? … würde jeder nur ein bissel von seinem Überfluss geben; Not, Elend … Hunger … und die Folgen daraus, es würde sie nicht geben. Nein, das ist nicht kommunistisch gedacht und auch nicht sozialistisch; sondern ist demütiges denken und solidarisch mit sich und seinem Nächsten.

Die Demut gilt in unserer Welt so wenig wie die Unschuld. Aber nur zum Demütigen kann Gott sagen: Mein Freund, rücke weiter hinauf.

Ist es nicht so, dass die Menschen unter uns, die bemüht sind solches vor-/leben, dass sie nicht nur belächelt und diskriminiert, sondern regelrecht bekämpft werden?

Weil sie nicht leben, wie die meisten; sondern so wie es recht ist, vor den Augen Gottes.

Weil das Volk sich weigert, selbst zu IHM hinzutreten, … es hat Angst vor IHM und fleht: diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.

Man hält sich die Ohren zu, um nicht hören zu müssen. Und setzt sich auf den ersten Platz; will haben und noch mehr haben – sogar übernehmen was nicht seins ist.

Wie wäre es den Rat anzunehmen – solange du noch die Zeit dazu hast – wenn schon nicht wegen dem Nächsten, der in Not ist; sondern für dein eigenes ewiges Leben

Nachtrag zum 21. Sonntag im Jahreskreis

. . .

Ist stehe für Fragen zur Verfügung – und kann auch Antworten entgegennehmen. Ich warte auf Dich!

Aber sicher ist, dass auch Jesus gefragt wurde … „Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?

Was soll man auf eine solche Frage anderes antworten als dieses:

Bemüht euch mit Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.

Schon zum 20. Sonntag unterbreitet der Heilige Paulus den Fragenden: „Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet.“ … und woran erkenne ich das?

Ich erkenne es, wie man mit den Armen – den Ärmsten der Armen umgegangen ist – jetzt noch umgeht.

Wäre es nicht an der Zeit, das Leben der anderen zu verbessern und diesem Volk hier erneut zu zeigen, was Hunger, Durst und Elend ist. – Nein, das muss/te nicht sein, aber schaut selbst, was „wir“ Europäer (ja, es gibt Ausnahmen) alles (nicht) getan haben!

Denn scheinbar wurde das alles vergessen … was allein im letzten Jahrhundert (des 20. Jahrhunderts) diese Menschheit zu Stande gebracht haben: zwei Weltkriege; Hunger und Elend nicht nur in Afrika usw. – sondern bis zur eigenen Haustür …

Oder weiter zurück, wenn ich an die Kolonialzeit gedenke … zu was England, Deutschland, usw. fähig waren …

Und welche Konsequenzen das bis heute erbracht hat …

Ich fragte schon einmal, ob man die Filme (Lebensberichte) Roots; 12 Jahre Sklave usw. gesehen hat … wie schwer tut man sich bis heute, diesen Menschen Wiedergutmachung zu erweisen; den nötigen Respekt und den gerechten Lohn zu geben???

– + – + – + –

Dieses, unser Volk, das einst in der Not anbetete; mit Gott sprach und IHM allein alle Ehre erwiesen … doch dann sind wir wieder abgefallen von IHM. Haben uns Götzen anderer Kulturen ins Haus (und Kirche) / Herz geholt, wo es nicht mehr um Jesus ging … sondern nur noch um den Menschen … ihnen zu Ehren haben sie esoterische (bis hin okkulte) Bräuche eingeführt, in Seinem Haus; Seine Altäre und Heilige Stätten entweiht – wie einst König Salomon (vgl. 1. Kön. 11,1-13) … wie es ihm und das Volk ergangen ist; weshalb sollte es diesem Volk in Europa – bzw. dem deutschen Sprachraum nicht ähnliches ergehen?

Was tun wir, dem abzuwenden?

Nein, es wurde angekündigt, doch man nahm es nicht an – nicht ernst … bis heute nicht; obwohl die Zeichen längst auf Reinigung stehen!

Bewegt uns die Frage noch

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… ob wir gerettet werden; und die Frage, ob es viele oder wenige sind, die gerettet werden im Gericht Gottes?

Es gibt annähernd 2,28 Milliarden Christen (darunter allein 1,4 Milliarden Katholiken), aber die Welt ist voll Hass und Angst, die Christen nicht ausgenommen. Angst vor dem Leben, vor der Zukunft, vor den Menschen.“ … so die aktualisierte Einführung zu diesem 21. Sonntag.

Ich habe in den letzten Wochen insbesondere Bezug genommen, auf Ereignisse die mir schon 2000 – 2005 vor Augen gehalten wurden, die ich aufschreiben und mit Zustimmung meines Priesters veröffentlichte, dass dies so kommen würde … und noch nicht zu Ende ist!

Außer einem kleinen Kreis, gibt es kaum Interesse, mal näheres zu erfragen – ja, es ist eher eine Art Gleichgültigkeit bis hin Belustigung, die Menschen wie mir entgegenschlägt …

Ich sprach zuletzt OnTour auch immer öfters vom „Mystischen Kreuzweg“, den wir begehen und so sprach ich noch 2007 von der 10. Station (welches sich tatsächlich so zu finden ist, schaue ich auf Ereignisse in Welt und Kirche um 2010 bis heute); sehe ich uns doch heute mehr und mehr eher bei der Kreuzaufrichtung … ergo kurz vor der 12. Station … was bedeutet: …

… und was folgt dann?

Hab ich meinen Zuhörern zuletzt gefragt! … „was folgt dann?“, das frage ich nun auch heute noch einmal … auch Dich?

Nachtrag zum 20. Sonntag im Jahreskreis

©’Hafenscherer

… das ist doch nicht Jesus, der Feuer auf die Erde werfen will – … der Spaltung bringt?! (vgl. aus dem Lektionar nach Lukas Evangelium)

Na klar, will ER das es brenne! Denn Sein heiligstes Herz brennt und soll in allen Herzen entzündet werden; und wo es bereits brennt, wird diesem/dieser mit Anfeindung – Lästerung – Spott begegnet; ja selbst unter denen die sich Christen nennen und gar Ämter innehaben, in seiner Pfarrei / Diözese ist es nicht viel besser (vgl. erste Lesung des Sonntags)

Weil das Feuer Jesu in uns gezündet hat, und uns einer damit nicht mehr zu allem JA sagen kann, wird durch die Erbsünde der Neid, die Eifersucht usw. angetrieben – Feindschaft ausgegossen.

Wer kann dazu nicht Zeugnis ablegen; und da sind wir – bin ich – nicht der einzige in den letzten Jahren (und ganz sicher nicht der/die letzte) … aber wer sich hier auf Jesus beruft, wie selbst schon vernommen, dass uns einer dies zu ertragen habe, wenn wir Gottes Werk/zeug sind, … nein, diese sind Diener des Widersachers, der wie einst Eva und Adam verführte – Jesus in der Wüste versuchte, diese erlegen sind, sein Werk zu tun – Werkzeug gegen die Kinder Gottes zu sein:

  • In Familien; Gemeinschaften – in Welt und Kirche

Zurecht sagt der Heilige Paulus dazu: Noch habt ihr nicht bis aufs Blut widerstanden, im Kampf wider die Sünde (vgl. zweite Lesung des Sonntags)!

Und noch einmal sage ich Euch: Und nun ist die Erntezeit …