„…sondern das Leben.
Jesus ist gekommen, damit wir das Leben in Fülle haben (vgl. Joh.10,10).
In ihm ist der neue Mensch sichtbar geworden, der ursprüngliche Mensch, wie Gott ihn am Anfang gemeint und geschaffen hat: der nicht nur vom Brot lebt, sondern vom Wort des lebendigen, anwesenden Gottes.“
Soweit die Einleitung zum ersten Sonntag der Fastenzeit’A …
„Adam und Christus bilden das große Thema der drei Lesungen an diesem Sonntag.“, doch ist es nicht so, dass wir uns selbst erheben wollen; nicht sein wie ER es gemacht – sondern besser – größer und mächtiger sein wollen?
Woran mache ich das fest?
Schau ich in die Welt, ja von Anbeginn, wollte man nicht auf Gott hören; seiner Einladung nicht folgen; sie nicht annehmen – sondern mit WENNsens und ABERsens versehen?
Jede Mahnung, vor den Gefahren des ewigen Todes, ausschlagen – als Bevormundungen deklarieren?
Es ist der Mensch, durch den die Sünde immer wieder in die Welt kam! Gott reicht die Hand, und wir schlagen sie immer und immer wieder aus.
Gott gab dem Menschen nicht nur die Würde, Anteil zu haben, an Seiner Schöpfung – sondern auch den freien Willen, nämlich sich für bzw. gegen IHN zu entscheiden.
Und genau darin liegt dann auch die Konsequenz zwischen Himmel und Hölle.
Nicht nur das Besitzergreifen der Schöpfung – für eigenen Reichtum / Besitz.
Auch den Menschen selbst machen einige (bis zum heutigen Tage) zu ihren Sklaven.
Also gemeint ist nicht, dass wir nicht arbeiten sollen für die uns Vorgesetzten; sondern dafür auch den gerechten Lohn erhalten sollten.
Auch diese Errungenschaften von Sozialsicherung; gerechte Arbeits- & Freizeiten; gerechtes Ein- & Auskommen wird mehr und mehr streitig gemacht.
Die mächtigen Vorgesetzten wollen diese gewerkschaftlichen Errungenschaften mehr und mehr einschränken – auch in unseren Regionen.
Während das Vermögen der Reichen immer mehr steigt – trotz angeblicher Wirtschaftsflaute usw. – steigen die Zahlen von Menschen in prekärer Situation und Armut immer mehr.
Und dabei spielen die „Mächtigen“ die Armen gegeneinander aus.
Als Gott sprach, nachdem ER den Menschen aus Ackerboden und alles andere in sechs Schöpfungstagen geschaffen hatte: „und für wahr, es war sehr gut.“ (vgl. Gen1,31)
ER gab den Menschen ALLES / ALLEN zusammen … und nicht nur wenigen. Was der Mensch daraus machte: siehe Roots – 12 Jahre als Sklave (die Filme basieren auf Autobiographien) … schaut wie heute Präsidenten – Kanzler – Minister / Abgeordnete / Unternehmer (gerne die es brauchen der -innen) reden und handeln.
Nein(!), die Filme zeigen nicht nur was Vergangenheit (in beschämenderweise) gewesen ist; sondern noch heute in Teilen der Welt praktiziert wird – und auch nicht wenige sich wünschen … noch reicher zu werden; auf Kosten derer die eh nichts haben.
Denkt nach!!!
Ich weiß, dass das nicht bleiben wird, auch wenn seit der Entlassung von Adam & Eva aus dem Paradies; Kain aus dem 1. Neubeginn; Noahs Leute nach der Sintflut usw. sich nichts zum Guten / Wohle der Menschheit gebessert hat.
Die Gier; der Neid; die Eifersucht – sind die treibende Kraft von Kriegen.
Es braucht ZEUGEN, die FLAGGE ZEIGEN:
NIE WIEDER darf kein leeres Gerede bleiben. Denn NIE WIEDER ist jetzt.