Das Übel mit der Wurzel ausrotten

…, das sagt sich leicht.

Besser wäre es, die Wurzel zu heilen.

Aber wer kann das, und wie kommt man überhaupt an die Wurzel?

Ist Strafe ein geeignetes Mittel zur Besserung?

Das sind schwierige Fragen. Die Antwort Jesu: Heilen und helfen kann nur die Liebe.

Soweit die Einführung zum Passionssonntag – den 5. Sonntag der Fastenzeit’C – …

Ich kann bezeugen, dass einmal Unkraut im Garten „ausgesät“, Du es nicht einfach wieder so loswirst. Das kostet Dir was, also richtig Mühe.

Und dabei muss man beachten, dass man die Gute Saat nicht mitausreißen tust.

Oder wenn man einmal einen falschen Weg eingeschlagen hat; es ist gar nicht so einfach wieder auf den richtigen Pfad zurückzukommen. Auch das kostet Dir was
… zum Beispiel: eingestehen, Dich verfahren – verlaufen – verrannt zu haben.

Eheleute wissen, wie das geht; wenn eine Person Recht behalten will; also bloß nichts sagen – um Streit zu vermeiden.

Wenn man das rechtzeitig in die Beichte bringt, wird es einfacher … Herr ich habe mich verlaufen; mich geirrt; den Feind zugelassen, schlechtes auszubringen; in etwas verrannt.

Was will ich damit sagen?

Unrecht entschuldigt sich mit nichts, das man getan – aber man kann sich ändern; umkehren … es loswerden in der Beichte – und es besser machen wollen als zuvor …

Wir müssen nicht die Fehler der anderen bewerten; sondern erst auf sich selbst schauen, was unser Denken – Reden – Tun für Auswirkungen hat, auf das Umfeld in Familie; unter Kollegen – Kameraden – Nachbarschaft usw.