Die Seinen hören IHM nicht wirklich zu

Jesus erzählt den Seinen, was auf IHN zukommt.
Doch die Seinen hören IHM nicht wirklich zu.

Das erinnert mich irgendwie ganz stark an die heutige Zeit in Welt und Kirche. Sie hören IHM nicht zu und machen was sie wollen.
Und merken nicht wie sie alles gegen die Wand fahren; … den Bach herunter fließt!

Würde man auf IHN hören und nicht ständig nur mit seinem eigenen EGO beschäftigt sein, könnte man – egal was kommt – sorglos die Himmelsleiter hinaufsteigen; ohne die Gefahr in Kauf zu nehmen, die selbige in den Abgrund zu stürzen.

Am heutigen Gedenktag ULF von La Salette weiß ich warum die Mutter bittere Tränen weint.
Trocknen wir die Tränen trösten wir die Jungfrau und bitten wir für die Kinder Gottes – insbesondere für das gottgeweihte Leben: die Priestersöhne und die Ordensleute, die vom rechten Weg abgekommen und das Volk in die Irre führen.
Kehren wir um… und zwar jetzt… Nein!, wir haben nicht mehr alle Zeit der Welt und es reicht auch nicht alles Geld der Welt; beides geht dem reichsten Menschen bald aus.

Kann der Glaube allein Dich retten?

. . .

Nein!, sagt der heilige Jakobus, wenn nicht die Werke vorhanden sind (vgl. Kap. 2) …
Aber der heilige Paulus sagt doch, der Glaube allein genügt.

Das ist ein Streitpunkt, der sich über 500 Jahre aufstaut  – mit zur unüberwindbaren Spaltung führte. Und genau genommen halten Protestanten an diesen Aussagen Luthers bis heute fest.
Freikirchlern ist das mit ein Aufhänger, um gegen die Lehre der röm. kath. Kirche – unangemessen scharf – vorzugehen.

Genau genommen verstehen sie aber bis heute nicht, dass Paulus und Jakobus sich in keinem Punkt widersprechen, man muss nur den Jakobusbrief und die Paulusbriefe im Ganzen / Kontext lesen. Dann erkennt auch ein jeder Kritiker, um was es geht:

Der Glaube ohne die Werke der Liebe, ist in sich tot. Der Glaube mit den Werken der Liebe, ist das Zeichen des ewigen Lebens.

Ist es nicht so, dass bei 2,281 Milliarden Christen (entspricht 33% der Bevölkerung), wenn diese die Werke der Liebe leben würden, wir längst Frieden haben könnten… untereinander – in der Welt?

Sind es nicht Christen, die Waffen produzieren und in der ganzen Welt ihre Geschäfte damit machen?

Ist es nicht so, dass auch Christen in den Ländern Zeugnis gaben, indem sie Menschen unterdrückt und versklavt haben, und das (zu viele) Christen bis zum heutigen Tage Menschen ausbeuten, statt den gerechten Lohn zu zahlen.

Darauf aus sind, möglichst Billigprodukte (Textilien, Nahrungsmittel usw.), die auf Kosten von Kinderarbeit; Ausbeutung und Versklavung von Frauen und Kinder … noch heute Praxis ist?
Schau mal wer die „edlen Erden“, Rohstoffe für unsere moderne Technik – Batterien, Handys, Computer usw. oder Kaffee, Kakao (Schokolade) … an-/abbauen – ernten muss…
und was sie als Lohn bekommen!!!

Ja, stimmt: nicht nur Christen beuten aus usw. … aber wollten Christen nicht Zeugen für Jesus sein?
Paulus verurteilt die, die sich nicht daran halten, wie Christen zu leben – ihr Glaube ist falsch / heuchlerisch …

Jakobus sagt nichts anderes … aber man muss auf die Protestanten hören, die Teile ihrer Bibel reduziert haben, um mit Unwissenheit die Katholiken mit anderen Wegweisern in die falsche Richtung zu führen.
Die Aussage des Paulus eigenwillig zu interpretieren [leben wie Du willst, glaube nur und Du wirst das ewige Leben haben; egal wie du mit den Mitmenschen umgehst …].

Beten wir, dass wir unseren Glauben nicht nur mit den Lippen bekennen, dass wir Zeugen Jesu Christi sind; sondern mit dem Herzen – in den Werken der Liebe zu den Nächsten (das sind derzeit etwa 7,67 Milliarden Menschen).

Übrigens: besser selbst die Bibel im Ganzen lesen… fang mit Johannes, Lukas … den Evangelien an … und lerne zu unterscheiden, damit auch Du Irrwege rechtzeitig erkennst und umkehrst.

Jesus Christus hilft einem offenen Herz; nur die verstockten lässt ER in Ruhe!

Zum Fest Mariä Geburt

… unglaublich, dass die Mehrheit der Christen (nicht die Protestanten, nicht die Freikirchler) dieses Ereignis liturgisch feiern.

Und das hat einen guten Grund.

Gott, der Vater hat sich dieses Geschenk selbst gemacht, vor aller Zeit, als ein Teil der Engel sich dagegenstellte (der Engelsturz), dass Gott selbst Mensch werden wollte.

Um dieses zu erreichen, wollte ER ein – von allem Bösen – unantastbares Gefäß, dass wenn die Zeit gekommen ist, frei sich seinem Plan stellt.

So wie ER alle Wasser sammelte und es Meer nannte; sammelte Gott alle Gnaden und nannte sie Maria (Mirijam).

Und was Gott vollendet geschaffen, will der Mensch nicht lieben und ehren?

Dies, obwohl ihr Sohn, vom Heiligen Geist empfangen, sie uns Menschenkinder anvertraut hat?

Der Heilige Paulus spricht von der Liebe (vgl. 1. Kor. 13); die Gebote Gottes, so Jesus Christus von der Gottes- und Nächstenliebe.

Wenn wir sehen wofür / wovor viele auf die Knie gehen (wen / was sie alles auf Platz Eins setzen)

frag ich mich, was das für ein Christentum ist:

* ein ja – aber

* ein ja – wie es mir gefällt

???

* wo jeder nach seinem Gutdünken auslegen kann; 2000 Jahre Tradition und Lehre einfach dem Erdboden gleich machen –

… und das dann als Willen Jesu deklarieren?

Ergo, das Wort Gottes umschreiben bzw. für nicht mehr gültig erklären?

Dem widersage … und liebe was Gott selbst liebt. Und lebe, wie Christus Jesus selbst aufgetragen: „siehe Deine Mutter“ – und zuvor zur Mutter spricht er für Dich: „siehe dein Sohn (auch die Töchter sind damit gemeint)“.

Wir danken Gott für Seinen Heilsplan. Das ER Maria auch uns zur Mutter gegeben hat, die Fürsprache hält (vgl. Joh.2, 2 ff.), die mit uns Gottesdienst hält (vgl. Joh.19, 27), die mit uns betet (vgl. Apg.1, 14).

Verweigern wir Gottes Wille nicht (wie Luzifer, der IHM nicht dienen wollte); dienen wir IHM, wie ER es erbeten hat von den Seinen (vgl. Jesus selbst, wie auch Maria, Josef und all die vielen heiligen Mütter und Väter).

Das ist unser Lehrbuch: Der wahre Weg

Haltet den Glauben an unseren Herrn Jesu Christus

Als ich am Donnerstag den Sonnenuntergang sah, dachte ich an Moses, als er auf dem Berg Horeb den brennenden Dornbusch sah und Gottes Wort vernahm (vgl. Ex.3, 2).

Weshalb ich die Gnade bekommen habe, im Sommer 1998, durch Sein Wort meine Irrtümer erkennen zu dürfen; die Hand gereicht bekam für einen Neustart;

Nein, das hinterfrage ich nicht mehr; denn ich kann es nicht beantworten.

Nur eines ist sicher, dass auf die Frage: wozu in diesem Dienst / Auftrag … nach all den Fehlern, Leid

… sagte ER mir: dass ich so den Menschen, die zum Gespräch kommen werden, nicht vom grünen Tisch, sondern vom selbst Erlebten her helfen kann.

Und das Wort der ersten Lesung von diesem Sonntag ist genau das: „Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht!

Seht, hier ist euer Gott!“ (vgl. Jes.35,4a – bitte genau hinhören bzw. ganz lesen) …

Der Apostel Jakobus (vgl. Kap.2) bittet: „Haltet den Glauben an unseren Herrn Jesu Christus…„, genau das ist es:

Nicht auf irgendwelche Menschen hören, die der Lehre Jesu und Seiner Kirche widersprechen, „… frei von jedem Ansehen der Person.“

Doch zu viele lassen sich blenden; verführen, Ideologien von / und Wichtigmachenden einreden … auf dass das Gift schlucken ausreicht, um gegen Lehre, Hirten und Kirche zu kämpfen.

Schade, dass auch Amtsträger (nicht wenige) von diesem Gift geschluckt haben, und dieses wie ein Virus im Kirchenvolk verbreiten.

Bitte betet … betet ohne Unterlass. Lasst Euch nicht einbinden in die Unordnung; den Ungehorsam. Sucht lieber nach Oasen, die unterm Petri-Stuhl stehen und lebt nach dem was Gott geboten und gehorchen wir denen, die Christus uns vorgesetzt hat.

Ja, die sich an Seiner Lehre halten und Seiner Kirche (die mit den sieben Sakramenten und dem Hirten Petri) verbunden sind.

Für ALLE anderen beten wir nur noch, gehen aber nicht mehr mit ihnen und hören auch nicht mehr auf sie!

Es ist zum weinen; aber wir beten

. . .
Verachtet sind die Lehren der Väter, auf die apostolischen Überlieferungen gibt man nichts; Erfindungen neuerungssüchtiger Menschen bürgern sich in den Kirchen ein. Die Hirten wurden vertrieben, an ihrer Stelle führt man reißende Wölfe herein, die die Herde Christi zerfleischen. Die Gebetsstätten sind von denen verlassen, die sich dort versammelten, die Einöden sind von Klagenden erfüllt. Die Älteren klagen, wenn sie die frühere Zeit mit der Gegenwart vergleichen; die jungen Menschen sind noch bedauernswerter, weil sie gar nicht wissen, was man ihnen genommen hat

… O wie war ist das … aktuell an vielen Orten im deutschen Sprachraum zu beklagen.

Doch dieser Ausruf ist von Bischof Basilius von Cäsarea! Er gab im Jahre 372 eine ergreifende Schilderung der damaligen Zustände. Sicher würde er die heutigen nicht anders sehen.

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