Nachtrag zum 20. Sonntag im Jahreskreis

… das ist doch nicht Jesus, der Feuer auf die Erde werfen will – … der Spaltung bringt?! (vgl. aus dem Lektionar nach Lukas Evangelium)

Na klar, will ER das es brenne! Denn Sein heiligstes Herz brennt und soll in allen Herzen entzündet werden; und wo es bereits brennt, wird diesem/dieser mit Anfeindung – Lästerung – Spott begegnet; ja selbst unter denen die sich Christen nennen und gar Ämter innehaben, in seiner Pfarrei / Diözese ist es nicht viel besser (vgl. erste Lesung des Sonntags)

Weil das Feuer Jesu in uns gezündet hat, und uns einer damit nicht mehr zu allem JA sagen kann, wird durch die Erbsünde der Neid, die Eifersucht usw. angetrieben – Feindschaft ausgegossen.

Wer kann dazu nicht Zeugnis ablegen; und da sind wir – bin ich – nicht der einzige in den letzten Jahren (und ganz sicher nicht der/die letzte) … aber wer sich hier auf Jesus beruft, wie selbst schon vernommen, dass uns einer dies zu ertragen habe, wenn wir Gottes Werk/zeug sind, … nein, diese sind Diener des Widersachers, der wie einst Eva und Adam verführte – Jesus in der Wüste versuchte, diese erlegen sind, sein Werk zu tun – Werkzeug gegen die Kinder Gottes zu sein:

  • In Familien; Gemeinschaften – in Welt und Kirche

Zurecht sagt der Heilige Paulus dazu: Noch habt ihr nicht bis aufs Blut widerstanden, im Kampf wider die Sünde (vgl. zweite Lesung des Sonntags)!

Und noch einmal sage ich Euch: Und nun ist die Erntezeit …

Symbole des Lebens

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„… wie des Todes sind Wasser und Feuer.

Das Wasser reinigt und erquickt, es kann auch zerstören und töten.

Das Feuer wärmt, löst, verwandelt, es ist eine kostbare Gabe für die Menschen. Oder es richtet und verbrennt, was nicht länger bestehen soll …“

Als ich diesen Text an meinem Tauftag las, zur Vorbereitung auf diesen Sonntag, dachte ich an die Erfrischungen, welche die Menschen genießen – und jetzt mehr und mehr Verzicht üben müssen.

Während die einen mehr und mehr nach Wasser lechzen, es in zerstörerischer Weise ganze Gebiete zerstört … ob letztes Jahr das Ahrtal in Deutschland und viele andere Orte; oder dieses Jahr in nicht wenigen Ländern vom Wasser vieles regelrecht über- bzw. vieles weggespült wurde.

Ich höre dann die Schreie in Richtung Gott: „… wie kann ER das zulassen?“ … dabei haben wir Menschen zum einen die Katastrophen – ob Wasser oder Feuer – regelrecht herbeigewirtschaftet. Die Erde ausgebeutet … einfach genommen und [… wie viele Tonnen Lebensmittel vernichtet; … wie viele Menschen nicht den gerechten Lohn gezahlt; …usw.] … wann bzw. auch wie haben wir Gott gedankt, für all diese Gaben … wann haben wir den Armen gegeben, die schon immer mit Trockenheit oder Fluten zu kämpfen hatten. Und jetzt wo es uns mal trifft: nur stöhnen und klagen?

Ich muss mit einer Taufe getauft werden und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.

… die Taufe des Zornes, die wir dem Schöpfer bis heute angetan haben, wurde auf IHN herabgelassen.

Wie viele hatten Mitleid und Erbarmen mit IHM?

Meint ihr, ICH sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ICH euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.“

Wenn wir endlich erkannt haben, was Jesus uns JETZT damit sagen möchte: Wir bekämpfen Gott; wir spotten und lästern und leugnen IHN; stellen Götzen auf, denen wir Raum und Zeit geben, um zu huldigen …

  • Ach, Bruder – das ist doch nur Dekoration; ist doch schön – ein bissel Spaß muss man sich doch auch noch gönnen, oder nicht!

Solches sagt man mir seit vielen Jahren. Ich kann dann nur antworten: … dann ertragt auch die Konsequenzen eurer irdischen Freuden; denn der Lohn wird uns schon auf Erden gegeben werden.

So wie Du barmherzig bist, so ist Dein Gott barmherzig auch mit Dir … und das in alle Ewigkeit!

  • Immer diese Drohungen …

Menschenkind: Gott droht nicht! ER liebt! Aber wen DU die Mahnungen und Warnungen nicht beachtest; auf die von IHM eingesetzten Wächter nicht hörst; … was erwartest Du dann für einen Lohn – jetzt und in der Ewigkeit?

Meine Schafe hören auf Meine Stimme; Ich kenne sie, und sie folgen Mir.

  • Aber die vielen Unschuldigen – die Kinder; die Menschen, die von Jesus noch nie etwas gehört haben; das kann dein Gott doch nicht wollen?

Nein! Darum sorgt ER selbst für sie; eben: mit einer Taufe – die wir Menschen über diese Kinder und Unwissenden gebracht haben. In dem ihr Euren Missionsauftrag nicht nachgekommen seit – statt mit ihnen zu teilen; nur an Euch selbst gedacht habt.

Und nun ist die Erntezeit …

Wir sind in der 19. Woche

… die liturgische Woche

Wir sind in der Woche vom 19. Sonntag …

* Viele meinen noch immer, dass dies vorüber geht. Sie denken, das Schlimmste haben sie hinter sich. Doch sie irren! Es hat nun gerade erst begonnen. Die Hitze wird noch größer werden. Dann kommt ein großer Regen, mehr als die Erde fassen kann. Und wenn dieser Regen ein Ende hat, kommt eine Kälte, welche die Leitungen zum Bersten bringt. *
(aus LiN, S .144)

Glaubst Du nicht, bleibst Du nicht!

Also handle richtig; damit Du bleibst und lade ein … das ALLE den richtigen Weg erkennen und gehen!

[die diktierten Texte sind aus ©’2000-2005 – das Buch 2007 gedruckt und verbreitet! Anfangs hat man gelacht usw.; doch heute ist vieles wie ein aktueller Bericht aus den letzten Jahren bis heute, was in Welt und Kirche alles so passiert.]

Wach sein heißt wissen

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was geschieht, und bereit sein für das, was kommt; …“, so die Einleitung zur Heiligen Liturgie für diesen 19. Sonntag im Jahreskreis.

Blick hin, o Herr, auf deinen Bund

und vergiß das Leben deiner Armen nicht für immer.

Erhebe dich, Gott, und führe deine Sache.

Vergiß nicht das Rufen derer, die dich suchen.

Ich habe in den letzten Wochen und Tagen versucht hinzuweisen, auf das was war – ist – und möchte den Ausblick nicht verweigern, was da kommen wird, weil diese Menschheit in Welt und Kirche nicht lernen – geschweige sich nicht ändern wollen.

Sie haben das Wort – die Schrift – vergessen; nehmen nicht mehr ernst was dort geschrieben; ja schlimmer noch, man schreibt sie nach Menschensinn immer mehr um … das göttliche heraus! Am Ende glaubt niemand mehr …

Doch wer die Schrift nicht kennt, das Wort Gottes nicht annimmt wie ein Kind, der kennt IHN nicht und versteht IHN auch nicht – egal wie er es umschreibt / verändert.

Wie kannst Du lieben wen Du nicht kennst?

Wohin führt Dich am Ende das ganze?

Ich sah in den letzten Tagen eine Fassung von Genesis, den Film Noah … wie kann ich mich dem verschließen, da ich sehe, wie offenen Auges diese Menschheit dieselben Fehler machen; auf dem Weg sind, die Lebensgrundlagen zu zerstören?

Es gibt nur EINEN AUSWEG, aus all dem … nicht nach Menschen Sinn und Menschen Tun, sondern nur mit Seiner – mit Gottes – Hilfe – kommen wir da heraus. Wenn Du nicht schon für Dich selbst auf die Knie gehen willst; – Gott um Hilfe bitten willst; denk an die Zukunft: Deine Enkel-/Kinder und deren Nachkommen … es lohnt sich, jetzt für die Umkehr zu entscheiden.

Und, Du bist nicht alleine … schon viele haben begonnen – die Zukunft hat schon begonnen …

Gott macht das unmögliche möglich

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Doch wo ist das Staunen?

Ist es nicht so, dass „wir“ es immer besser wissen, nach dem Motto: „was nicht sein kann, auch nicht sein darf!“

Aber Gott ist größer als all unser Denken und Wissen, ja als all unsere Möglichkeiten.

Und darum staune ich noch nach 24 Jahren, was ER mir / uns offenbart hat – egal was rundum die anderen mir einreden – oder ausreden wollen; denn bist du wie ich ein geliebtes Kind des Vaters …