Mariä Lichtmess – Darstellung des Herrn

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn, wurde in Jerusalem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Aetheria).

In Rom wurde es vermutlich im 5. Jahrhundert eingeführt.

Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu.

In der Ostkirche wurde es „Fest der Begegnung“ genannt: Der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna.

Soweit die Einführung zum Festtag

Das Fest gehört zum liturgischen Teil der Epiphanie [wie ErscheinungTaufeDarstellung -des Herrn], zum Weihnachtszyklus; das seit der Liturgiereform 1960 außerhalb der Weihnachtszeit gesetzt wurde.

Seither wird der Weihnachtszyklus, regelrecht durchgepeitscht – zum Leid des Lobes Gottes, des Geheimnisses Seiner Menschwerdung (Prolog des Johannes-Evangeliums Kap.1,1-14);

… nach meinem Empfinden kommt dieses Geheimnis zum Abbruch (bei den einen schon am Fest der Darstellung (6. Januar), bzw. bei den anderen (zumindest noch) am Fest der Taufe des Herrn (Sonntag nach dem 6. Januar)).

Sicherlich habe ich nicht das Recht das zu kritisieren; denn es ist jedem selbst vorbehalten die Zeit zu nutzen, wie es sich gebührt.

Aber das man dann deswegen u.a. auch von Kirchenvertretern angegangen wird, ist und bleibt verletzend. Und ist nicht der einzige Punkt – wo eine Spaltung innerhalb der Kirche – kritisch zu betrachten ist.

Beten wir um Heilung der Wunden, die unentwegt zugefügt werden.