„Der ist ein freier Mensch, der tun kann, was er will? – stimmt das?

Es könnte stimmen, wenn nur die Worte den rechten Sinn hätten.
Aber was heißt „wollen“, und was heißt „können“?
Zu bedenken ist jedenfalls auch dieser Satz:
Frei ist nur der Mensch, der auch das zu tun vermag, was er nicht will; in anderer Sprache: der Mensch, der gehorchen kann.“
Soweit die Einführung in diese 6. Sonntag’A …
Und wie das in dieses Wochenende des Karnevals passt?! … tun was man will; also, mal so richtig „die Sau“ rauslassen. Ja, der heutige Karneval ist medial – wie auch im LiVE – nicht mehr das, was ich unter Karneval verstehe!
Je doller – umso besser; auf Konsequenzen wird nicht so geachtet.
Es gibt sogar Menschen, die sagen: „nicht so schlimm!“ bzw. „man muss sich auch mal was gönnen können!“ … nach dem kölsche Klüngel: „… kommen eh ALLE in den Himmel!“
Fakt ist: Eingeladen für den Himmel, sind ALLE … jedoch, „…in den Himmel kommt nichts Unreines!!! (vgl. Offenb.21,27)“ … und zu sagen, wie man hier und da hört: „Jesus ist ja für mich gestorben…“, dann sag ich: JA, aber hüte Dich Seine allumfassende Barmherzigkeit zu missbrauchen!; denn wann war Deine letzte Beichte – und was wenn Du ohne Beichte abberufen wirst auf Erden – es gibt viele die meinen beim russisch Roulette ALLE/s verloren haben …
Wie gesagt, zum Nachdenken. Für Spaß gibt es keine Grenzen, die Du mit Dir machen lässt; was Du nicht willst, füge es garantiert auch anderen nicht zu. Denn, dies könnte Dein letzter Atemzug gewesen sein … und dann?
Grenzen kennen, lies mal wieder im Katechismus – in der Bibel – und lebe nach Ex.20,1-17 bzw. Deut.5,6-22 … dann ist der Weg offen; wenn nicht, dann nicht!