Freue Dich

…, Stadt Jerusalem!

Seid fröhlich zusammen mit ihr, ALLE, die ihr traurig wart.“, so der Eröffnungsvers zum heutigen Laetare-Sonntag (vgl. Jes.66,10)

Gott hat dem Menschen die Augen des Leibes gegeben, das Licht des Geistes und die Kraft des Herzens.
Wer mit den Augen nicht sehen kann, ist arm; wer mit dem Herzen nicht sehen will, ist elend,

Nur das reine Auge kann das Licht Gottes fassen; nur in dem reinen Herzen kann Christus aufleuchten.

Soweit die Einführung zu diesem 4. Sonntag der Fastenzeit, auch Laetare-Sonntag genannt,

Zweimal im Jahr, also auch zur Weihnachtszeit gibt es diesen besonderen „Hellrosa“-Tag! Also, wo die liturgischen Gewänder, das königliche Purpura aufhellen soll; wie nun in der österlichen Buß- & Fastenzeit.

Das Rosa entsteht liturgisch durch die Mischung des Violets (Farbe der Buße) mit dem Weiß des nahenden Osterfestes. Es symbolisiert, dass das Licht der Auferstehung bereits durch das Dunkel der Fastenzeit schimmert. Und das bedeutet Laetare = Freue Dich

In den kommenden Tagen kommen weitere Ereignisse der Freude auf uns zu, in dieser Fastenzeit … wir wünschen Euch gnadenreiche und gesegnete Tage … die nur ein reines Herz aufnehmen kann.

Gott weiß um Dich

Es gibt den Hunger nach Brot und den Durst nach Wasser.

Beides braucht der Mensch, um zu leben.

Er braucht aber noch mehr: die Freude, die Liebe, die Hoffnung.

Die kostbarsten Dinge kann der Mensch nur als Geschenk empfangen.

Soweit die Einführung in die Liturgie des 3. Sonntages der Fastenzeit’A

Gott hat ALLES für Dich; ja(!), auch dann, wenn Du IHM fremd sein willst – also: Du IHN eigentlich nicht beachtest / nicht kennenlernen willst. – Er sorgt trotzdem für Dich und die Deinen.

Die Lesungen geben Zeugnis davon: Obwohl das gerade befreite Volk ständig murrt, gibt ihnen Gott, was sie brauchen – ja, dazu gab es einen Fürsprecher: Mose – und Jesus selbst, ER sorgt auch gerade für diese [scheinbar] Fremden.

Der Psalm 53 (bzw. 14) noch mahnend … lässt eine Frage zurück: hat sich Dein Leben auf Gott eingestellt; – sich IHM zugewandt?


ER reicht Dir immer die Hand; am Ende wird keiner sagen können: der hat mir noch nie geholfen; denn am Ende wird jeder erkennen, wo Gott rettend eingegriffen hat – gesorgt hat … und dann?

Gott weiß auch das Ende, und kennt jeden einzelnen Fürsprecher um Dich. Nichts wird von der Gabe – den Gnaden, die Dir zugedacht waren – verloren gehen.
ER gibt es denen, im reichlichen Maß, die insbesondere an die anderen (Dich) gedacht haben, mit Gebet; Opfer und im Vorleben.