Das festliche Mahl

„Alle Freude ist im Grunde nur Vorfreude, wie alle Schönheit ein Gleichnis ist: Abglanz des Bleibenden und Unterpfand der Hoffnung.

Das festliche Mahl, das wir feiern, ist Zeichen und Anfang ewiger Freude.

Und selbst im Leid lebt die Ahnung, dass eine liebende Hand einmal alle Tränen trocknen wird.“

Soweit die Einführung zum 28. Sonntag im Jahreskreis‘A …

Wer kann ermessen, welch ein Schmerz die Seele erleidet, wenn unsere Liturgie in der Unordnung begangen wird?
Wenn statt Jesus Christus, der Mensch sich in den Vordergrund stellt – wenn der Heilige Raum zur Markthalle – ja zur Räuberhöhle – umfunktioniert wird (vgl. Joh.2, 14-19)?

Wenn der „Hirte (der Gemeinde/n)“ sich zwar von Feinden der Kirche Jesu und Seiner Liturgie feiern lässt, aber die Jünger Jesu gleichzeitig ausgegrenzt werden – ja nicht einmal mehr ein Gespräch bekommen; was soll man denn da noch anderes tun – als für die verirrten und verwirrten Seelen zu beten?

Nein! Wir rebellieren und demonstrieren nicht; wir haben nur aufgegeben länger nach Gesprächen zu suchen, man kann ja noch Oasen suchen und finden – ja, NOCH!

Denn, wie man uns vorträgt: es werden immer mehr Priester dieser Ausgrenzung teilhaftig, wenn sie an den esoterischen (bis hin okkulten) Praktiken – der Unordnung nicht mitmachen wollen; wenn sie sich an der Unordnung (Anweisungen des Papstes*) nicht beteiligen.

Ich bekenne mich ausdrücklich zu der Messliturgie (nach Konzil des Zweiten Vaticanum), wenn sie denn in der Ordnung gefeiert wird. Und genau das ist in vielen Pfarreien nicht mehr der Fall.
Ja, ich gebe zu – ich habe mich schuldig gemacht – die Einführungen der Heiligen Messe, welche die Ordnung vorgeben – und Redemptionis sacramentum von 2004 – gelesen zu haben. Ich habe (unter vier Augen) auch mit Priestern darüber gesprochen, die sich an dieser Ordnung nicht (mehr) halten …
Ich kann für diese nur beten, aber ihnen nicht mehr folgen (im Sinne des KKK).

* = das ist nur ein Beispiel. Auch den Willen des ZdK (Zentralrat der Deutschen Katholiken (Achtung: nicht von mir!!!)), welche teile der DBK (Deutsche Bischofskonferenz), des so genannten „synodalen (irr-)Weges“ mittragen und umsetzen wollen – gegen die Anweisungen des Vatikans handeln; ergo gezielt eine Spaltung vollziehen (vgl. hier). Es gibt ausreichendes Material (Beispiel im Link) zum Erkennen, wohin Teile der Deutsch-Synodalen-Kirche (also nicht römisch-katholische Kirche) hinführt.