… nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder
„Barmherzigkeit hat in unserer Sprache keinen besonders guten Klang. Wir wollen zuerst Gerechtigkeit. Aber sagen wir statt Barmherzigkeit einmal Zuwendung, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Versöhnung: All das lässt sich nicht durch Gesetze erzwingen, es kann nur aus dem Herzen kommen. Ohne diese Barmherzigkeit (oder wie wir es nennen wollen), ohne die Liebe, die dem anderen Gutes will und Gutes tut, ist unser ganzer Gottesdienst nichts wert.“
Soweit die Einführung zum 10. Sonntag im Jahreskreis‘A …
Ein Standpunkt: …
Jesus richtet nicht – ER lobt (im Kontext); … klagt aber über die Unbarmherzigkeit Seiner Kritiker …
Wer was in den Aussagen erkennt, nämlich ob das Gesagte als Lob ankommt – oder als Kritik, dass ist die eigene Herzenseinstellung zum Nächsten … und deckt dann das Verborgene in den Herzen auf.
Ich erlebe dass auch immer wieder: was gut gemeint – wird negativ aufgenommen.
Bedenken wir, wenn uns was gesagt wird, dass es dem Heile dienen sollte und nicht der Verurteilung?