
Etwas zum Nachdenken!!!
Wir sagen: wie lieb wir doch den Menschen haben, der gerade verstorben; ja, wir beteuern (noch am Sterbebett) ihn/sie niemals zu vergessen …
Doch ist es wirklich so?
Weshalb vernichten wir, statt zu bewahren?
Liebe Leser (und die es brauchen, auch gerne die -innen) – ich habe lange gebraucht, um zu verstehen; aber der Schmerz ist größer, als ich‘s ertragen kann.
Weil es mir einfach nicht ins Herz (geschweige in den Verstand) kommen will.
Meine Eltern und andere die ich kannte, setzten auf die Feuerbestattung; ich konnte und kann es bis zur Stunde nicht annehmen. Denn das, was man liebt, zu verbrennen – zu vernichten … ja, weil es doch viel günstiger ist, sagt man mir; und zudem: Wer kümmert sich um die Grabstelle, wenn wir mal nicht mehr da sind. Oder: zudem ist es Platzsparender!!! Oder wie meine ex.Frau einst sagte: „damit nichts mehr von mir bleibt!“
Meine Argumente wurden weder ernst -, noch angenommen, sie haben niemanden geholfen –
Ich bin nicht der Einzige, der zurückgeblieben ist, mit der Tragweite und den Konsequenzen; der darunter leidet.
[video1] : Wandel der Kultur
Hast Du Dich überhaupt schon einmal damit beschäftigt?
Tue es, bevor es zu spät ist … wische es nicht einfach weg; ignoriere es nicht; denn für die Ewigkeit steht was auf dem Spiel.
Lese bzw. schaue Dir an, was ich zu sagen habe! Zum Beispiel:
* Bestattungskult; von einst, bis in unserer Zeit:
* von der Erdbestattung bis zur Urnenbestattung …
[video2] : Krematorium
Zum Nachdenken!!!
Ich weiß, dass es sogar Priester / Ordensleute gibt, die reden von: ist doch eh egal: „Asche zu Asche“ und ob schnell, „im Feuer oder in der Erde verwesen, dass Ergebnis ist dasselbe“, sagen sie (nicht nur mir).
„Der Leib wird nicht mehr benötigt, für die Ewigkeit!“, sagen sie; und zudem, es gibt Heilige / Märtyrer, die verbrannt wurden; oder die im Krieg; durch eine Katastrophe – einen Unfall usw., verbrannt sind …
Ist das wirklich Gottes Wille, dass wir mit dem Tempel des Heiligen Geistes – der im Christenmenschen wohnt, so umgehen?
Oder hat Gott nicht – bei Gewalt durch Dritte – einen anderen Plan (vgl. Apg 13,35–37), in diesem Moment?
- „Du wirst die Verwesung nicht schauen“
… (Johannes 12,24)
- „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht
Was wenn es im Judentum die Verbrennung gegeben hätte: mit Jesus, Maria … von wegen Auferstehung.
Oder die Unzähligen, deren Gräber geöffnet wurden und keine Verwesung stattgefunden hat. Will man nicht genau diesen Fund, durch die Feuerbestattung – in Zukunft – dem ein Ende setzen (vgl. Freimaurerei)?
… mehr noch: zum Ezechiel genannt) spricht der Herr:
- »Weissage über diese Gebeine und rede sie an: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des Herrn! So spricht der Gebieter und Herr zu diesen Gebeinen: Siehe, ich lasse Geist in euch kommen, und ihr werdet lebendig werden. Ich lege Sehnen an euch und umkleide euch mit Fleisch; ich überziehe euch mit Haut und bringe Geist in euch, dass ihr lebendig werdet und erkennt, dass ich der Herr bin.« Ich weissagte, wie mir befohlen. Da entstand ein Rascheln, während ich weissagte, und siehe da, es gab ein Rauschen; die Gebeine rückten aneinander, Knochen zu Knochen. Ich schaute, und siehe, Sehnen bildeten sich an ihnen, Fleisch wuchs empor, und Haut spannte sich oben darüber; doch Geist war in ihnen noch nicht. Da sprach er zu mir: »Weissage zum Geist, weissage, Menschensohn, und rede zum Geist: So spricht der Gebieter und Herr: Von den vier Windrichtungen komme, o Geist, und blase diese Getöteten an, dass sie leben!« Ich weissagte, wie er mir befohlen hatte.
Da strömte der Geist in sie hinein; sie wurden lebendig und stellten sich aufrecht, eine überaus große Heerschar. Da rief er mir zu: »Menschensohn, jene Gebeine bedeuten das ganze Haus Israel. Fürwahr, sie sprechen: ›Verdorrt sind unsere Gebeine, entschwunden ist unsere Hoffnung, mit uns ist es zu Ende.‹ Darum weissage und rede zu ihnen: So spricht der Gebieter und Herr: Siehe, ich öffne eure Gräber und hole euch aus euren Grabstätten heraus als mein Volk. Ich bringe euch heim ins Land Israel. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Grabstätten als mein Volk heraushole. Ich lege meinen Geist in euch, dass ihr lebendig werdet, und versetze euch in euer Heimatland. Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der Herr, gesprochen und gehandelt habe.« (vgl. Ezechiel 37, 1–14)
Es heißt in dem o.g. Beitrag, dass es Besitzer von Krematorien gibt, die sich niemals verbrennen lassen würden … (vgl. Pfr. Jens Körber, der als Kaplan ein Krematorium besuchte), die KI bezeichnet es als „weit verbreiteter Mythos“ …
Fragen wir doch mal einen Rabbiner (bitte im Vortrag selbst beachten), bzw. einen Imam, was sie zum Thema Verbrennung sagen / was diese davon halten: Sowohl im traditionellen Judentum als auch im Islam ist die Feuerbestattung strengstens verboten. Für beide Religionen kommt ausschließlich die Erdbestattung infrage.
Was bringt es mir selbst an Erinnerung, von einst: die Praxis im Heidentum; die Gott nicht kennen; die Götzendiener – und dann die NS-Zeit, die Millionen von Menschen getötet / verbrannt haben [es ist die extremste Form der Entmenschlichung in der modernen Geschichte]; haben wir denn nichts aus den Fehlern von einst gelernt
… bis hin zu den Freimaurern; die haben da keinen Grund zur Sorge, bei der Zustimmung, zu der Vernichtung (der Verbreitung der Leugnung der Auferstehung Christi und Seiner Heiligen) wird damit unterstrichen.
- Als Ende des 19. Jahrhunderts die ersten modernen Krematorien in Europa gebaut wurden, geschah dies vor allem aus hygienischen und Platzgründen in den wachsenden Städten. Viele Freimaurer und liberale Denker unterstützten diese neue Bewegung als fortschrittlich und hygienisch.
Dann kommt: Aber die Kirche …
- Die katholische Kirche sah in der organisierten Feuerbestattungsbewegung einen Angriff auf das christliche Dogma der Auferstehung des Fleisches und ein Symbol des Atheismus. Da viele Unterstützer der Einäscherung auch Freimaurer waren, verbot Papst Leo XIII. im Jahr 1886 Katholiken die Feuerbestattung strikt und drohte denjenigen mit der Exkommunikation, die eine Einäscherung anordneten. Dieses kirchliche Verbot galt ausdrücklich, weil die Praxis als „freimaurerisches Werk“ zur Untergrabung des Glaubens wahrgenommen wurde.
- ?!?!?!
Und was sagt die römisch-katholische Kirche heute:
- Die römisch-katholische Kirche empfiehlt weiterhin ausdrücklich die Erdbestattung des Körpers, die Bestattung auf einem Kirch-/Friedhof, da dies dem Glauben an die leibliche Auferstehung am besten entspricht, so Papst Franziskus.
Er schrieb sogar in seiner letzten Erklärung – für alle Gläubigen – zum Thema, dass er die Erdbestattung vorziehe; und wenn schon Urne dann gibt es Bedingungen, und ehrlich: wie schon in anderen Dingen in unserer Kirchenordnung, seit dem „Zweiten vatikanischen Konzil“ (obwohl es nirgends geschrieben steht), man macht was nicht erlaubt und sagt den Gläubigen aber dass es so gewollt ist.
Dass die Gläubigen Fragen zum Thema haben, ergibt sich u.a. aus den folgenden Videobeitrag [Die Stunde der Seelsorge / K-TV] :
Ich hoffe man respektiert, dass ich keine Feuer-/Urnenbestattung (bzw. Luft-; See- oder andere Form) außer der Erdbestattung beiwohnen werde.
- Warum sagt die Kirche nicht NEIN, so nicht? … weshalb lässt der walten und schalten?
Mich erinnert das an die Frage, wo man Jesus Christus eine Falle stellen wollte: Weshalb hat Moses den Scheidebrief dann erlaubt?
Nun, weil ihr so unbarmherzig seid (wegen eurer Herzenshärte) – doch bei Gott ist es nicht so (vgl. Matth. 19,7+8)
[Jetzt wirst Du natürlich fragen, was die Ehescheidung mit der Urnen-Bestattung zu tun hat. Also nicht, wenn es nur um die Sache gehen würde. Es geht aber um die Ordnung, die von Gott selbst kommt und diese Gesellschaft endgöttlichen – also vermenschlichen – will]. Und das ist ja nicht das erste Thema.
—
Wenn ich also dem freiwillig zustimme (weil es heute so Sitte ist; der Zeitgeist uns treibt), warum auch immer Du zur Asche gewandelt – vernichtet – werden möchtest (siehe dazu den Anfang dieses Beitrages, meine ex.Frau) … wird da nicht das Wort des Herrn, an uns (inkl. der biblischen Mahnungen) entstellt / widersprochen?
Also die Liturgie wurde angepasst, damit es nicht auffällt?
Genau genommen widerspricht für mich die Liturgie – dem Geschehen. Denn, wenn das Samenkorn in die Erde gelegt wird, wird es neue Frucht bringen; reichlich Frucht bringen. Aber ganz sicher nicht, wenn es zuvor – bei etwa 850° – verbrannt wurde; dann gibt’s da nichts mehr, was Frucht bringen könnte – auch im Nachhinein nicht mehr (näheres dazu im zweiten Videovortrag).
Wobei ich damit die Auferstehung nicht leugne; Letzten Endes ist es Gott der einen Ausweg hat; und die Seelen dann betteln* – damit man ihnen helfe das Purgatorium (= Fegefeuer, um dieses) zu überwinden.
* Beiträge von Pater Lucian Fortis, sind KI-Produkte, die mir bei der Recherche aufgefallen sind.